Die NS-Zeit

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Was hat der Film „Schindlers Liste“ mit Bad Tölz zu tun? Wieso darf sich ein Lenggrieser Gendarm „Gerechter unter den Völkern“ nennen? Wer hat 1945 Hubschrauber am Sauersberg versteckt? Warum plante die NSDAP einen Thingplatz am Kogel und eine „Wotansfahrt“ statt der Leonhardifahrt? Weshalb schrieb der Tölzer Rechtsanwalt Anton Holzner Briefe an Adolf Hitler und US-Präsident Harry S. Truman?

Der Autor beschreibt die NS-Zeit im Altlandkreis Bad Tölz – auch mit ungewöhnlichen Geschichten. Anhand von zeitgenössischen Berichten, Dokumenten und Fotos entsteht ein lebendiges Bild vom Alltag unter dem Hakenkreuz. Das Buch erinnert an die ermordeten Mitbürger, die Opfer des Euthanasieprogramms und den Todesmarsch der Dachauer KZ-Häftlinge.

Nachgezeichnet werden die letzten Kriegstage, der Neuanfang und die Entnazifizierung. Dabei tun sich immer wieder unerwartete Blickwinkel auf: Ein ehemaliger Häftling erzählt vom vergessenen Kriegsgefangenenlager Attenloh, Zeitzeugen erinnern sich an US-General George S. Patton, der von Bad Tölz aus kurzzeitig Bayern regierte.

Einen Schwerpunkt bildet die Geschichte der Flinthöhe, dem jüngsten Stadtteil von Bad Tölz. Er hat seinen Ursprung im Dritten Reich, als die Nationalsozialisten an einem der schönsten Plätze des Isarwinkels eine SS-Junkerschule bauten. Das Buch geht der Entstehungsgeschichte nach und spannt den Bogen über die Besatzungszeit, den späteren Standort der amerikanischen Special Forces bis zur Schließung der Flint-Kaserne im Jahr 1991.

Neuauflage 2015

200 Seiten, zahlreiche historische Fotos und Abbildungen, Maße: 21 x 26 cm

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